Den Augenblick genießen

Über die Fähigkeit den Augenblick zu genießen


Die Zeit vergeht,

sie niemals steht.

Doch in so manchen Momenten - ruf ich ihr zu: Steh still!

Weil ich diesen Augenblick lange genießen will.

Die Zeit vergeht,

sie niemals steht.

Also genieße ich den Augenblick,

achte nicht auf die Uhr, die lautstark tickt.

8.7.2014 aus "Gedichtet"


Den Augenblick genießen

In meinem Leben beobachte ich Wellenbewegungen. Mal ist es stürmisch, dann kämpfe ich gegen Klippen und breche mich an Steinen. Dann zieht es sich/mich zurück, um bald darauf alles zu überfluten. Aber im Moment fühlt sich mein Leben an, wie das Meer nach dem Sturm, das sich langsam wieder beruhigt. Und in diese Ruhe hinein wurde in mir der Wunsch wach den Augenblick doch mehr zu genießen. Zu genießen, dass ich viel Zeit habe, zu genießen, dass ich mich Dingen widmen kann, die schon lange liegen oder schon lange in mir wachsen. Mit dem Unterschied, dass es jetzt nicht mehr sofort und schnell sein muss, sondern es darf sich seine Zeit nehmen. Und damit beginne ich auch diese Dinge und Agenden wirklich zu genießen. Sie nicht nur zu erledigen und nachher auf den Genuss des Fertigstellens zu warten. Nein ich genieße sie im Moment des Tuns - im Augenblick. Wer weiß wie es nachher weitergeht? Ob ich dann wieder so schnell sein möchte, dass ich auf den Moment vergesse. Aber jetzt möchte ich mich mal auf den Moment einlassen. Auf all die kleinen und großen Augenblicke, die sich aneinanderreihen. Es gibt keine großen Highlights und Ablenkungen. Kein Theater gehen, keine Geburtstagsfeiern, keine Verpflichtungen und Besprechungen. Es ist alles sehr unaufgeregt, aber auf eine eigene Art schön.


Heute erkunde ich also die Schönheit des Augenblicks und genieße ihn.

Ich trinke ein Glas Sekt Orange, schreibe, entwerfe ein Training und kuschle dazwischen mit Dackel Finni, koche mir etwas Leckeres zum Essen und genieße sogar das Kochen! (Jeder, der mich kennt, weiß was das bedeutet!)

Es fühlt sich an, wie ankommen. Einfach zu sein. Und aus diesem Sein heraus kann ich agieren und sein wie ich will.

Aus heutiger Sicht betrachtet, war mein Alltag oder der Alltag vieler Menschen eigentlich eine Aneinanderreihung von Ablenkungen. Selbst die Arbeit war eine Ablenkung, das Shoppen gehen, das Fernsehen, das Freunde treffen. Ohne all diese Ablenkungen finde ich nun immer mehr zu mir, zu dem was ich wirklich tun will und zu dem wie ich wirklich sein will. Ich finde zu meiner Essenz und die genieße ich.


Wie komme ich zu der Fähigkeit den Augenblick zu genießen?

#1 Aufmerksamkeit bewusst auf das Hier und Jetzt lenken

Stell dir doch die Frage, was tue ich gerade? Deine Antwort bringt dich direkt ins Hier und Jetzt.

Ich sitze gerade auf einem weißen Sessel und tippe mit beiden Händen in die Tastatur.

#2 In der Gegenwart sein

Du kannst nicht im Augenblick sein, wenn du in Gedanken wo ganz anders bist. Wenn du in der Zukunft bist oder in der Vergangenheit, bei Freunden, bei einem Problem im Büro. Sobald du bemerkst, dass du gar nicht da bist, wo dein physischer Körper ist, kannst du dich entscheiden: Bleib ich dort oder mag ich Körper, Geist und Seele beieinander haben.

#3 Ablenkungen reduzieren

Was auch immer dich ablenkt, lass es bleiben - es sei denn du genießt im Augenblick diese Ablenkung!

Den Augenblick genießen - im Stopping Movement Training

Du lernst im Training die Fähigkeit den Augenblick zu genießen. Es hat viel mit Innehalten und Stoppen zu tun. Und damit die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was du gerade tust. Im Training lenkst du deinen Fokus auf den Genuss der einzelnen Bewegungen und Körperbereiche. Wir werden den Moment der Bewegung, aber auch den des Stoppens bewusst wahrnehmen. Sowie den Aspekt der Ablenkung - was hält uns davon ab im Augenblick zu sein?


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Hier der Link zum Online - Freitags -Stopping Movement Training von 10 -11:30h:

https://us04web.zoom.us/j/526829158

Meetingkennwort: 018746

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Sandra Abheiter-Nistelberger

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